Ja. Sambia ist leider ein Malariagebiet. Da wir keine Ärzte sind, ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt zu Hause über eine Malariaprävention sprechen, bevor Sie in eine Malariaregion reisen. Die folgenden Informationen ersetzen keinesfalls ein Gespräch mit Ihrem Arzt.
Tipp 1: Vermeiden Sie es, gebissen zu werden: Wenn Sie nicht gebissen werden, bekommen Sie keine Malaria. Mücken können zu jeder Tageszeit beißen, sind jedoch normalerweise im Morgen- und Abendlicht am aktivsten. Verwenden Sie die abweisenden Sprays und tragen Sie morgens und abends langärmlige Hemden und lange Hosen. Die Mücken können durch dünne Kleidung stechen und es ist daher wichtig, Insektenschutzmittel sowohl auf bedeckte als auch auf nicht bedeckte Haut zu sprühen. Die meisten Lodges haben abgeschirmte Fenster und Türen, Moskitonetze, Klimaanlage und Ventilatoren. All dies hilft Ihnen zu verhindern, dass Sie gebissen werden, sollte aber nicht als einziger Schutz vor Malaria dienen.
Tipp 2: Einnahme von Malaria-Tabletten: Es sollte beachtet werden, dass kein Malaria-Prophylaktikum 100 Prozent wirksam ist, da die Malariaparasiten gegen die verschiedenen Medikamente resistent werden. Es ist daher wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Reiseklinik sprechen, um sich über die beste Prophylaxe zu informieren. Reisende sollten daran denken, die Tabletten regelmäßig einzunehmen und die vorgeschriebene Dosierung der Tabletten auch nach dem Verlassen des Malariagebiets fortzusetzen.
Tipp 3: Achten Sie auf Symptome und schließen Sie Ihre prophylaktische Behandlung ab! Wenn bei Ihrer Rückkehr oder während der restlichen Reise grippeähnliche Symptome auftreten (Übelkeit und Erbrechen, Schüttelfrost, Fieber, Schwitzen, Kopfschmerzen oder Muskelschmerzen), sollten Sie aus Sicherheitsgründen einen Malariatest durchführen lassen. Malaria spricht gut auf eine frühzeitige Behandlung an. Denken Sie daran, Ihre prophylaktischen Einnahme abzuschließen – auch nach dem Verlassen eines Malariagebiets.